Nr. 4 der Glücklich-Macher: Der Fisch.

Ich stelle euch wieder einen Kandidaten vor. Der eine liebt ihn, der andere denkt sich „schleich di“… die Rede ist von Fisch.

Fisch-Verzehr ist natürlich heutzutage ein heikles Thema. Unsere Meere werden immer abgefischter und „fragwürdige“ Aquakulturen decken die große Nachfrage an unserem hohen Fischverzehr zum großen Teil ab. Dieses Fass will ich hier heute gar nicht aufmachen, sondern nur ein bisschen ratschn, warum uns der Fisch mit seinen Inhaltsstoffen so gut tut. Vielleicht habt ihr auch schon mal von den Omega-3-Fettsäuren gehört. Die finden wir speziell in den fettreichen Fischen, wie Lachs, Hering und Sardinen. Weil diese Fische in kalten Gewässern leben, werden sie auch „Kaltwasserfische“ genannt und werden für ihren besonders hohen Gehalt an den wichtigen „mehrfach ungesättigten“-Fettsäuren geschätzt. Die Omega-Fettsäuren machen uns deutlich: Fett ist nicht immer gleich Fett. Es ist lebenswichtig für unseren Körper. Die gesunden Omega-3-Fettsäuren können in unserem Gehirn die Zellmembrane verändern und so die Aktivität von unseren schon bekannten Glücks-Botenstoff „Serotonin“ und auch „Dopamin“ positiv beeinflussen.

Dass Fisch ein regelrechter „Glücklich-Macher“ ist, zeigen uns auch Statistiken im Länder-Vergleich. Denn Länder in denen viel Fisch gegessen wird, wie z. B. Japan, hat eine deutlich niedrigere Depressionsrate im Vergleich mit uns Europäern. Natürlich spielt hier auch unser gelber Glücks-Motor – die Sonne – wieder eine wichtige Rolle. Aber auch Studien zeigen, wenn eine Gruppe Fisch verzehrt und die andere komplett auf Fisch verzichtet, dass sich bei den Fisch-Essern der Verzehr positiv auf die Stimmung auswirkt und das Risiko an einer Depression zu erkranken gesenkt wird. Auch wenn die Wissenschaft noch weiter am Forschen ist, wie sich die Zusammenhänge darstellen und noch einige Fragen offen sind, so wurde bisher bewiesen, dass der Verzehr von Fisch gesund ist und wir ihn deshalb immer mal wieder auf unseren Tellern begrüßen sollten. Ganz in alter Manier hat die LEKKEREI den Freitag zum Fisch-Tag erkoren und bietet euch (fast) jede Woche andere leckere Fisch-Variationen an. Probiert es doch einfach mal aus!

Wer lieber auf Fisch aber nicht auf die wichtigen Omega-3-Fettsäuren verzichten will, dem empfehle ich Raps-, Walnuss- oder Leinsamen-Öl. Diese Öle schmecken super zu Salaten oder der exotischen asiatischen Kochkunst.

P.S.: Wieder eine Quelle von mir zum Thema.

Happy Food“ ist eine 5-teilige Reihe in unserem Blog über glücklich-machende Lebensmittel. Jetzt, wo die Tage kürzer, die Jacken dicker und die Bewegung reduzierter ist, genau das Richtige. Dachten wir uns jedenfalls. Nina, die bei uns für eine kurze Zeit Praktikantin war, ihres Zeichens Ökotrophologin (zu Deutsch: Ernährungswissenschaftlerin), hat ihr Wissen für euch zu den glücklich machenden Nahrungsmitteln zusammengefasst.